::: START 5, 6.10.2017, 19.00 Uhr, Galerie Prisma :::

peccatum mortiferum - die sieben todsünden

Hanna Battisti, Fria Elfen-Frenken, Julia Grandegger, Irene Hopfgartner, Romana Prinoth, Sandra Rauchbauer, Birgit Sauer

Eröffnung am 6.6.2014, 19 Uhr
7.6. - 28.6.2014

Eine Zusammenarbeit des Südtiroler Künstlerbundes mit der Burgenländischen Landesregierung im Rahmen des X-Art Festivals in Eisenstadt
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Theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich, werden die sieben Hauptlaster, die den Sünder geradewegs in die ewige Verdammnis führen, als die sieben Todsünden bezeichnet: superbia (Hochmut) / avaritia (Geiz, Habgier) / invidia (Neid) / ira (Zorn) / luxuria (Wollust) / gula (Völlerei, Maßlosigkeit) / acedia (Faulheit, Trägheit des Herzens)

Drei Südtiroler und vier österreichische Künstlerinnen erhielten den Projektauftrag, sich fotografisch mit jeweils einer Todsünde in Form eines Triptychons auseinander zu setzten. Die künstlerische Vielschichtigkeit der Arbeiten verdeutlicht die unterschiedlichen Lebens- und Moralzugänge. In welcher Form die sieben beteiligten Künstlerinnen die Todsünden ins Heute transferieren, sehen sie in der Ausstellung „peccatum mortiferum – die sieben todsünden“.

Das Projekt entstand im Rahmen des X-Art Festivals in Eisenstadt und wurde bereits 2013 erstmals öffentlich präsentiert. Die Ausstellung sorgte bereits damals für eine rege Diskussion. Die Kuratorin und Intendantin des Festivals, Pia Bayer, wurde bei der Auswahl der Künstlerinnen tatkräftig vom Südtiroler Künstlerbund unterstützt.

„peccatum mortiferum – die sieben todsünden“ ist ein gemeinsames Projekt der Autonomen Provinz Bozen und des Landes Burgenland, Österreichs östlichstes Bundesland, die eine mehrjährige und sehr erfolgreiche Kulturpartnerschaft verbindet. „Im Rahmen unserer Kulturpartnerschaft gelingt es uns immer wieder, tolle Südtiroler Kunst im Burgenland zu präsentieren und wir sind sehr stolz darauf, mit unserer Ausstellung etwas an sündigen Gedanken nach Bozen bringen zu dürfen“, so Kuratorin Bayer.

Der Ausgangspunkt des Projektes – das X-Art Festival – ist das einzige diesbezügliche Festival in Österreich. Künstlerinnen nähern sich darin fotografisch, literarisch, musikalisch oder mittels des Mediums Film dem jeweiligen Generalthema – beim letzten Festival eben dem Thema Sünde. X-Art wurde 1999 als Plattform für zeitgenössische Frauenkunst gegründet und bietet Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit Kunst und Gesellschaft. Es findet alle zwei Jahre im Projektraum der Burgenländischen Landesgalerie statt. Seither waren an die 100 Künstlerinnen bei X-Art zu Gast.