Hans Ebensperger

30.10. – 21.11.2010
Stadtmuseum Bruneck

Fast vierzig Jahre nach seinem Tod widmet der Südtiroler Künstlerbund seinem Mitglied, dem Künstler Hans Ebensperger, im Stadtmuseum von Bruneck eine Ausstellung. Ebensperger stammte aus Prad im Vinschgau, verbrachte dort seine Kindheit und übersiedelte dann mit der Mutter nach Österreich. Er besuchte von 1948 -1952 die Akademie der Bildenden Künste in Wien und war anschließend als freischaffender Künstler in Meran tätig. Nach einem weiteren Studium an der Technischen Hochschule in München erhielt er mehrere Aufträge zur Ausführung von Arbeiten, u.a. für das Privathaus von Karl Nicolussi-Leck in Frangart, das Schulhaus in Hochfilzen bei St. Johann in Tirol, für die beiden  Hotels Oberwirt und Nörder in Marling. In vielen Einzelausstellungen zeigte er sein umfangreiches Werk. Dieses ist von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Landschaft geprägt. Ebensperger malte nicht nach der Natur, sondern war stets auf der Suche nach dem inneren Bild. „Das Ding an sich“ – was mir der Stein, der Strunk oder der Baum bedeutet“ -  wollte der Künstler in immer wieder neuen Formen und Farben ausdrücken. Das Zusammenspiel von Material, Papier oder Leinen spielt dabei ebenso eine große Rolle wie die ganz persönliche Sicht auf die Landschaft. Besonders jene des Vinschgaus die er in vielen Wanderungen erkundete, bildet einen Schwerpunkt in der  kurzen Schaffenszeit des Künstlers (19 29-1971)

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